Der Arganbaum Informationen über Herkunft und Produkte
Seit über 80 Millionen Jahren existiert der Arganbaum; er ist einer der ältesten Bäume der Welt. Man vermutet, dass Argania spinosa, das ist sein botanischer Name, im warmen Klima des Tertiärs (beginnend vor ungefähr 65 Mio. Jahren) große Flächen Nordafrikas und Südeuropas bedeckte. Im Quartär (beginnend vor ungefähr 2.6 Mio. Jahren) schrumpfte sein Verbreitungsgebiet aufgrund der klimatischen Abkühlung auf einige Areale im Süden Marokkos.
Heute wächst er nur noch im Südwesten Marokkos auf 820 000 Hektar, das ist ein Gebiet ungefähr halb so groß wie das Bundesland Thüringen. Dieser Arganhain ist weltweit einzigartig und für die dortige Bevölkerung, die Berber, ein unbezahlbarer Schatz und eine ihrer Existenzgrundlagen.
Arganöl wird aus den Samen des marokkanischen Arganbaums gewonnen.
Der Arganbaum entwickelt Steinfrüchte ( Die Arganfrucht )
Der Arganbaum trägt kleine, hellgelbe Blüten und entwickelt bitter schmeckende Steinfrüchte. Das sind ovale bis rundliche, erst grüne, später gelb-rot gestreifte, fleischige Früchte, der Pflaume nicht unähnlich. Diese Früchte können unterschiedlich groß sein - je nach Baum, Standort und Klima. In ihrem Inneren liegen in einer sehr harten Schale eng gedrängt zwei bis zu drei mandelähnliche Samen. Diese Samen sind stark ölhaltig. Der Arganbaum hat sich den klimatischen Bedingungen optimal angepasst, indem er mehrere Vegetationsperioden gleichzeitig durchläuft.

Nach den ersten Regenfällen im Oktober erscheinen die Blätter auf den alten Zweigen. Die kleinen vorjährigen Früchte beginnen zu reifen. Einige Blüten entwickeln sich auf dem einjährigen Trieb. Im Januar wachsen neue Zweige, im Februar entwickeln sich mehr und mehr Blüten auf den letztjährigen und auf den neuen Zweigen. Die neuen Früchte, die aus den neuen Blüten stammen, stellen ihr Wachstum bis zum nächsten Herbst ein. Die älteren Früchte reifen sehr schnell heran. Im Juni stellen die neuen Zweige ihr Wachstum ein, und im Juli haben die Früchte aus den vorjährigen Blüten ihre volle Reife beinahe erreicht.
Das Fruchtfleisch ist - anders als das der Oliven - fettarm, jedoch reich an Eiweiß und Glucose. Der Ölgehalt der Argansamen ist bemerkenswert. Er liegt zwischen 50 bis 60 Prozent.
Die Arganfrüchte werden von Mai bis September geerntet. Damit der Baum nicht beschädigt wird, dürfen sie nicht heruntergeschlagen, sondern müssen vom Boden aufgelesen werden.
Seit Jahrtausenden begleitet das Arganöl die Berber in ihrem täglichen Leben, ob in der Küche oder in der Körperpflege.
Internationale Forschungszentren und Universitäten ebenso wie die Medien haben das Arganöl entdeckt und berichten seit einigen Jahren über seine Besonderheiten.

Verwendung in Kosmetik & Wellness
Die in den marokkanischen Arganhainen lebenden Berber fallen durch ihre Schönheit und Gesundheit auf. Vitamin E und Antioxidantien, beide reichlich enthalten in Arganöl, sind von besonderem Wert in der Pflege des Gesichtes, der Haare und des Körpers.
Heute wird das Arganöl für die Körperpflege oder Massage in Wellness-Einrichtungen oder für Gesichts- und Haarbehandlung in Kosmetik-Studios angewendet.

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